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Das Modul 4flow vista® Versorgungsplanung ermöglicht die effiziente Planung von Prozessen, Ressourcen, Durchlaufzeiten und Auslastungen für alle Inboundprozesse vom Lieferanten bis zur Produktion.
Der Einsatz von 4flow vista® für die Planung der Produktionsversorgung führt zu:
- Transparenz über alle Inboundlogistikprozesse und deren Kosten,
- einer schnellen Aussagefähigkeit in Entscheidungssituationen durch die Planung und Gegenüberstellung von Szenarien,
- einer wirkungsvollen Visualisierung der Planungsergebnisse und einer höheren Akzeptanz im Unternehmen,
- einer Verringerung des manuellen Planungsaufwands.
Der Hauptnutzen von 4flow vista® liegt in einer maßgeblichen Reduzierung der Logistikkosten und einer Erhöhung der Versorgungssicherheit durch bessere Planung und kontinuierliche Optimierung.
 - Paradigmenwechsel in der Versorgungsplanung
Durch die abnehmende Wertschöpfungstiefe in der Montage und immer engere Zeitfenster für die Anlieferung steigt die Komplexität der Anlieferprozesse. Vor diesem Hintergrund müssen nicht mehr nur die Materialpreise und die Produktqualität der Lieferanten berücksichtigt werden, sondern auch die Logistikkosten und die Wiederbeschaffungszeiten müssen teilespezifisch in die Planung mit einbezogen werden. Mit 4flow vista® kann jeder beliebige Versorgungsprozess abgebildet und im Hinblick auf Logistikkosten und -zeiten optimiert werden.
Planungsgegenstand der Versorgungsplanung sind alle Anlieferprozesse vom Lieferanten bis zur Montage im Werk. Dabei müssen unterschiedliche Standorte im Netzwerk wie z.B. Konsolidierungspunkte, Hubs oder Sequenzierzentren ebenso berücksichtigt werden wie die weltweite Verteilung der Lieferantenstandorte.
Durch den Einsatz von 4flow vista® erhält der Versorgungsplaner die Flexibilität für planungsfallspezifische Anwendungen:
- Die Detaillierung in verschiedene Planungsebenen kann selbst definiert werden.
- Unterschiedliche Standardversorgungsprozesse können gegenübergestellt und bezogen auf Kosten und Machbarkeit bewertet werden.
- Die Kosten pro Teil oder Teilefamilie können basierend auf unterschiedlichen Standardversorgungsprozessen ermittelt werden und die Entscheidung für den am besten geeigneten Prozess kann getroffen werden.
- Bei Neuanläufen können kontinuierlich Aussagen hinsichtlich der Logistikkosten abgegeben werden.
In einem ersten Schritt bei der Versorgungsplanung mit 4flow vista® werden Standardversorgungsprozesse definiert und modelliert. Der Logistikplaner legt Lieferantenstandorte, das Werk als Bedarfsstandort und gegebenenfalls weitere Standorte wie Häfen, Hubs, Lieferantenparks etc. an und verbindet die einzelnen Standorte durch Transportrelationen. Im nächsten Schritt werden Kostensätze für Standorte und Transporte in 4flow vista® hinterlegt. Insbesondere für Transporte kann durch ein variables Modell jeder Transporttarif inklusive Transportmatrizen abgebildet werden. Die Tarife werden für die Berechnung der Transportkosten und die Optimierung der Transportfrequenzen verwendet. Handlingskosten können ebenfalls über im Unternehmen vorhandene Kostensätze abgebildet werden. Die in den Stammdaten verwalteten Ressourcen wie Personal, Unstetig- und Stetigförderer werden mit ihren Kosten, Kapazitäten und ihrer maximalen Auslastung den Tätigkeiten zugeordnet. Unterschiedliche Schichtmodelle oder Werkskalender können berücksichtigt werden.
Im Anschluss an die Modellierung der Standardversorgungsprozesse erfolgt die erste Zuordnung der Teilefamilien zu den verschiedenen Prozessketten. Dieser Schritt kann manuell oder automatisiert über eine Schnittstelle durchgeführt werden.
 - In der Logistiksoftware 4flow vista® werden die Teilefamilien den Prozessketten zugeordnet
Veränderungen der Parameter für Teile durch neue Entwicklungsstände und alternative Vertriebsstrategien oder das Erreichen von Kapazitätsgrenzen bei einer Prozesskette kann dazu führen, dass eine Neuzuordnung der Teilefamilien zu Prozessketten stattfinden muss. In der Anlaufphase eines Produktes gehört diese kontinuierliche Planung zu den Hauptaufgaben eines Logistikplaners. 4flow vista® erleichtert diese Planungsaufgabe durch die Möglichkeit einer automatischen Zuordnung der Teilefamilien über eine MS-Excel™-Schnittstelle. Darüber hinaus kann der Planer im 4flow vista® Modul Versorgungsplanung Szenarien bilden und damit je Teilefamilie den optimalen Standardversorgungsprozess ermitteln.
Die Überprüfung der Kapazitäten erfolgt über verschiedene Auslastungsanalysen wie z.B. Lagerauslastung.
Die Kosten können über die Filterfunktion in 4flow vista® beliebig detailliert analysiert werden. Zum einen können die Kosten pro Teil und Fertigteil bewertet werden. Zum anderen können Kosten für Teilefamilien, Standorte, Transportrelationen oder das gesamte Netzwerk ausgewiesen werden.
 - Kostenanalysen mit der Logistiksoftware 4flow vista
Die Anwendung der 4flow vista® Versorgungsplanung führt zu reduziertem Zeitaufwand für die Planung und zu besserer Ergebnisqualität. Die Nachteile konventioneller Planung lassen sich vermeiden:
- Mit 4flow vista® wird die Versorgungsplanung standardisiert. Alle Versorgungsplaner verwenden die gleichen Methoden und Algorithmen.
- Das 4flow vista® Modul Versorgungsplanung unterstützt den Planer durch mehrere Optimierungsfunktionen.
- Mit dem 4flow vista® Modul Versorgungsplanung können Prozesse und Standorte in einfacher Form modelliert, visualisiert und bewertet werden. Planer können eine hohe Anzahl an Szenarien beurteilen.
- Mit 4flow vista® steht eine gemeinsame Datenbasis zur Verfügung. Alle Planer arbeiten kollaborativ an den gleichen Planungsprojekten.
- Mit 4flow vista® können abgeschlossene Planungsprojekte erneut verwendet werden. Planer können auf bearbeitete Projekte aufbauen und diese erweitern.
Weitere Informationen können Sie im White Paper 4flow vista® Modul Versorgungsplanung nachlesen.
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