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Risikomanagement

4flow research beschäftigt sich intensiv mit dem Risikomanagement in der Supply Chain. Durch verbesserte Prozesse und Tools sollen Logistiknetzwerke robuster werden.

Risiken alltäglicher oder außergewöhnlicher Art werden in der Logistik oft unterschätzt. Supply Chains sind in der Regel auf Störungen nicht ausreichend vorbereitet. Gleichzeitig nimmt die Bedrohung durch Naturkatastrophen oder provozierte Störungen zu. Deshalb ist die Bewertung von Risiken und deren Folgen ein aktuelles Thema in der Forschung.

Risikomanagement als feste Größe der Logistikplanung

Forschung im Bereich Risikomanagement bei 4flow hat das Ziel, die Robustheit von Logistiknetzwerken gegenüber Schwankungen und Störungen zu steigern. Durch die Entwicklung verbesserter Planungs- und Steuerungsprozesse sowie neuer Methoden und Tools zur Analyse und Optimierung sollen Netzwerke optimal auf außergewöhnliche Situationen vorbereitet werden.

InKoRISK

Im Forschungsprojekt InKoRISK (Integrierte Terminierung und Transportplanung durch kollaboratives Risikomanagement in der Automobilindustrie) wurde branchenspezifisch ein systematisches und kollaboratives Risikomanagement entwickelt. Dieses bündelt präventive und reaktive Maßnahmen zur Beurteilung und Behandlung von Risiken mit Auswirkungen auf Transporte und damit auf Emissionen. Das Projekt InKoRISK wurde gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (IML) und Partnern aus der Automobilindustrie durchgeführt. Weitere Informationen finden Sie unter www.inkorisk.de.

RM-LOG

Im Forschungsprojekt RM-LOG (Risikomanagementstrategien in Logistik- und Infrastrukturnetzen) wurden neue und modifizierte Risikomanagementstrategien zur Sicherung von Warenketten erarbeitet. Die Basis bildeten modellgestützte Untersuchungen von Störungen der Verkehrs- und Logistikinfrastruktur, die erhebliche Auswirkungen auf Warenketten haben. Partner im Projekt RM-LOG waren die Technische Universität Berlin und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) sowie Kühne + Nagel.

RobuNet

Im Forschungsprojekt RobuNet (Robustes Netzwerkdesign für sehr große Logistiknetzwerke) wurden innovative Lösungsverfahren für die robuste und effiziente Netzwerkplanung erarbeitet. Ziel ist es, sehr große und komplexe Logistiknetzwerke unter Berücksichtigung von unsicheren Planungsparametern realitätsnah zu modellieren und effizient optimieren zu können. Im Projekt RobuNet arbeitete 4flow mit der Fachgruppe Kombinatorische Optimierung und Graphenalgorithmen (COGA) der Technischen Universität Berlin zusammen. Das Forschungsprojekt wird vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung der Europäischen Union gefördert. Weitere Informationen finden Sie unter www.robunet.de.

SEAK

Das Projekt SEAK (Entscheidungsunterstützung für Unternehmen zur Bewältigung von Engpässen in der Lebensmittelversorgung) untersuchte Schwachstellen in der Lebensmittelversorgung vom Produzenten bis zum Konsumenten mit Fokus auf Logistik- und Infrastrukturnetze. Entwickelt wurden simulationsbasierte Entscheidungsunterstützungsmethoden für die Wirtschaft und den öffentlichen Sektor. Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Darmstadt und dem Karlsruher Institut für Technologie sowie Partnern aus dem Lebensmitteleinzelhandel und der Logistikdienstleistung bearbeitet. Weitere Informationen finden Sie unter www.seak-projekt.de.

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