InKoRISK

Im Forschungsprojekt InKoRISK (Integrierte Terminierung und Transportplanung durch kollaboratives Risikomanagement in der Automobilindustrie) wurde branchenspezifisch ein systematisches und kollaboratives Risikomanagement entwickelt. Dieses bündelt präventive und reaktive Maßnahmen zur Beurteilung und Behandlung von Risiken mit Auswirkungen auf Transporte und damit auf Emissionen. Das Projekt InKoRISK wurde gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (IML) und Partnern aus der Automobilindustrie durchgeführt.

InTerTrans

Das Projekt InTerTrans (Integrierte Terminierung und Transportplanung) konzentrierte sich auf die Realisierung effizienter Transportprozesse in der Automobilindustrie. Dazu wurden nachhaltige Konzepte in Transportplanung und Auftragsterminierung erarbeitet und erstmals integriert. Durch eine Dynamisierung der Transportplanung sowie die Erweiterung der Auftragsterminierung um transportrelevante Kriterien wurden eine Auslastungserhöhung, weniger gefahrene Kilometer sowie die Verlagerung auf Schiene und Wasserwege erreicht. In Fallstudien konnten dadurch signifikante Emissionsreduzierungen nachgewiesen werden.

LogiScale

„LogiScale – BigData in der Logistik“ ist ein gemeinsames Forschungsprojekt mit der Arbeitsgruppe Kombinatorische Optimierung und Graphenalgorithmen (COGA) der Technischen Universität Berlin. Die Projektpartner entwickeln Verfahren, mittels denen sich komplexe Logistiknetzwerke inklusive Kosten-, Zeit- und Ortsdaten in verschiedenen Größenordnungen (multiskal) darstellen lassen. Auch Planungsentscheidungen sollen durch die neuen Verfahren unabhängig von der Netzwerkgröße algorithmisch effizient, also mit möglichst geringem Rechenaufwand, durchführbar sein. Zudem gilt es, logistische Prozesse realitätsnah modellieren sowie Planungs- und Betriebskosten von Logistiknetzwerken reduzieren zu können. Das Forschungsprojekt wird vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung der Europäischen Union und der Investitionsbank Berlin gefördert. Weitere Informationen zum Forschungsprojekt finden Sie auf www.logiscale.net.

MultiTrans

Im Projekt MultiTrans (Multikriterielle Optimierung bei Transportproblemen in der Logistik) wurden praxisnahe Optimierungsalgorithmen entwickelt, die der hohen Komplexität globaler Netzwerkstrukturen gerecht werden. Netzwerke mit mehrstufigen Transportketten und kombinierten Verkehrsflüssen wurden abgebildet und unter Berücksichtigung mehrerer konkurrierender Zielgrößen wie Kosten und ökologische Nachhaltigkeit optimiert. Die Lösungen übertreffen bisher verfügbare Standardansätze deutlich. In Fallstudien wurden zusätzliche Einsparungen von bis zu 14 Prozent der Logistikkosten erzielt. Das Forschungsprojekt wurde vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung der Europäischen Union gefördert. 

RM-LOG

Im Forschungsprojekt RM-LOG (Risikomanagementstrategien in Logistik- und Infrastrukturnetzen) wurden neue und modifizierte Risikomanagementstrategien zur Sicherung von Warenketten erarbeitet. Die Basis bildeten modellgestützte Untersuchungen von Störungen der Verkehrs- und Logistikinfrastruktur, die erhebliche Auswirkungen auf Warenketten haben. Partner im Projekt RM-LOG waren die Technische Universität Berlin und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) sowie Kühne + Nagel.

RobuNet

Im Forschungsprojekt RobuNet (Robustes Netzwerkdesign für sehr große Logistiknetzwerke) wurden innovative Lösungsverfahren für die robuste und effiziente Netzwerkplanung erarbeitet. Sehr große und komplexe Logistiknetzwerke wurden unter Berücksichtigung von unsicheren Planungsparametern realitätsnah modelliert und effizient optimiert. Im Projekt RobuNet arbeitete 4flow mit der Fachgruppe Kombinatorische Optimierung und Graphenalgorithmen (COGA) der Technischen Universität Berlin zusammen. Das Forschungsprojekt wurde vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung der Europäischen Union gefördert. Weitere Informationen finden Sie unter www.robunet.de.

SEAK

Das Projekt SEAK (Entscheidungsunterstützung für Unternehmen zur Bewältigung von Engpässen in der Lebensmittelversorgung) untersuchte Schwachstellen in der Lebensmittelversorgung vom Produzenten bis zum Konsumenten mit Fokus auf Logistik- und Infrastrukturnetze. Entwickelt wurden simulationsbasierte Entscheidungsunterstützungsmethoden für die Wirtschaft und den öffentlichen Sektor. Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Darmstadt und dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) sowie Partnern aus dem Lebensmitteleinzelhandel und der Logistikdienstleistung bearbeitet. Weitere Informationen finden Sie unter www.seak-projekt.de.

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