Ein bedeutender Anteil des Lebensmittelhandels findet heute online statt. Nach einem anfänglichen Wachstums- und Investitionsboom durchläuft der Online-Lebensmittelhandel jedoch eine Konsolidierungsphase. Die Anbieter kämpfen um Profitabilität; keinem gelang es bisher, diese nachhaltig aufzuzeigen. So wurde das Unternehmen Gorillas Ende 2022 von Getir gekauft; Bringmeister gab kürzlich die Übernahme durch Knuspr bekannt, Oda stellte den Betrieb nach nur wenigen Monaten wieder ein. Für einen rentablen Lebensmittel-E-Commerce identifiziert das Beratungshaus 4flow vier wichtige Erfolgsfaktoren.
Rethink strategy: Der Weg zur Profitabilität
Die Branche steht vor der Aufgabe, Rentabilität und Kundenbedürfnisse in Einklang zu bringen. Erfolgreiche Unternehmen passen sich an und finden innovative Lösungen, um in diesem dynamischen Marktumfeld rentabel zu agieren. Klassische Online-Supermärkte steigern ihre Rentabilität durch Skaleneffekte; im Quick Commerce werden Strategien neu gedacht, Warenkörbe durch Liefergebühren und Mindestbestellmengen erhöht und das 10-Minuten-Lieferversprechen gelockert. Kochbox-Anbieter haben die besten operativen Voraussetzungen, müssen jedoch kontinuierlich in innovative Rezepte und Services investieren.
Dieser Artikel erschien zuerst unter dem Titel „E-Food muss Rentabilität und Kundenbedürfnisse vereinen“ in der Lebensmittelzeitung 44 am 3. November 2023, Seite 30.