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„Mit Supply-Chain-Optimierung können wir sehr viel CO2 einsparen“

Vanessa, Director Sustainability Management in Hamburg, Corporate Services

Vanessa ist Director Sustainability Management bei 4flow. Im Interview spricht sie über ihre Leidenschaft für Nachhaltigkeit, und die größten Nachhaltigkeitspotenziale in der Supply Chain.

Kannst du uns ein wenig über deinen Weg zu 4flow erzählen?
Ich wuchs an der dänischen Grenze auf und studierte Nachhaltigkeit für globale Wertschöpfungsketten in Dänemark, Flensburg und Mexiko. Nach dem Studium arbeitete ich fünf Jahre lang in einem dänischen Unternehmen, wo ich verschiedene Nachhaltigkeitsthemen betreute. Danach suchte ich nach mehr Dynamik und einem stärkeren Fokus auf Supply Chains. Deshalb habe ich mich für 4flow entschieden.

Was hat dein Interesse für das Thema Nachhaltigkeit ursprünglich geweckt?
Nach dem Abitur verbrachte ich sieben Monate in Asien. Dort sah ich direkt, welche Auswirkungen unser westlicher Konsum auf die Welt hat. Ich besuchte Produktionsstätten für Kleidung und erlebte erschreckende Bedingungen. Das motivierte mich dazu, Nachhaltigkeit zu studieren. In meiner Masterarbeit analysierte ich dann die Wertschöpfungsketten von Textilien. Heute bei 4flow, kann ich mein Wissen in der Praxis anwenden und einen echten Beitrag zu nachhaltigen Supply Chains leisten.

Wie sieht dein Arbeitsalltag als Director Sustainability Management aus?
Ich orchestriere alle Themen rund um die Nachhaltigkeit. Das betrifft unsere internen Prozesse und die Projekte unserer Kunden. Ich berechne CO2-Fußabdrücke, verwalte Nachhaltigkeitsberichte wie unsere EcoVadis-Ratings und betreue soziale Initiativen. Besonders spannend finde ich die ganzheitliche Betrachtung. Ich analysiere, wie viel CO2 wir selbst emittieren und wie viel wir durch Optimierungen bei unseren Kunden einsparen. Mit Supply-Chain-Optimierung können wir sehr viel CO2 einsparen. Diese Potenziale berechne ich und mache sie für alle Beteiligten sichtbar.

Welche Potenziale siehst du für die Nachhaltigkeit in der Supply-Chain-Branche?
Die Logistik bietet einen entscheidenden Hebel für Umweltziele. Wenn wir Prozesse optimieren, sparen wir für unsere Kunden nicht nur Kosten ein, sondern reduzieren gleichzeitig CO2-Emissionen. Dieser doppelte Nutzen fasziniert mich. Nachhaltigkeitsinitiativen sind dann besonders motivierend, wenn Teams die positiven Auswirkungen deutlich erkennen können. Ein überzeugender Business Case hilft dabei, ökologische Vorteile in greifbare Ergebnisse umzusetzen. Dadurch wird es einfacher, Dynamik zu erzeugen, ein gemeinsames Ziel zu definieren und alle ins Boot zu holen.

Was begeistert dich an deiner Arbeit besonders?
Ich mag die Vielfalt meiner Aufgaben und die Dynamik in unserer Zusammenarbeit bei 4flow. Wir schrecken nicht vor neuen Themen zurück. Gerade im Nachhaltigkeitsbereich kann man dadurch Vieles vorantreiben. Meine Kolleginnen und Kollegen bringen außerdem herausragende Fähigkeiten mit und unterstützen sich gegenseitig. Diese Hilfsbereitschaft macht unsere Arbeit effizient und sorgt für ein gutes Miteinander. Auch die internationale Zusammenarbeit schätze ich sehr. Auf verschiedene Kulturen und Arbeitsweisen einzugehen ist etwas, das ich durch meine Auslandserfahrungen gelernt habe.

Du hast in verschiedenen Ländern gelebt. Hast du ein Lieblingsreiseziel?
Ich habe mein Herz ein wenig an Skandinavien und Mexiko verloren. Beide Orte vereint für mich die Nähe zum Meer. Ich halte mich besonders gerne dort auf, weil mich das Wasser beruhigt und den Kopf frei macht. Da ich heute nur 45 Minuten von der Nordsee entfernt wohne, verbringe ich auch meine Wochenenden am liebsten am Strand.

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